Palatia lebt immer noch:
Als sich die Stimmung Anfang der 1980er Jahre wieder beruhigt, wagt Palatia den Kraftakt und führt am Studentenwohnheim umfangreiche Renovierungsarbeiten durch, die die Gemeinschaft an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bringen. Doch der Einsatz lohnt sich. Seit 1983 sind wieder Eintritte zu verzeichnen. Das Leben der Verbindung wird wieder von den Prinzipien geprägt, wenngleich in weitaus moderaterer Form als noch früher.

Anläßlich des Universitätsjubiläums geben die Heidelberger Corporationen die gemeinsame Festschrift "Weiland Bursch zu Heidelberg" heraus. Federführend bei der redaktionellen Bearbeitung ist ein Alter Herr der Palatia. Palatia ist auch heute noch eine katholische Verbindung, es werden aber auch Christen andere Konfession aufgenommen. Wir erwarten von unseren Mitgliedern ein Leben nach unseren Prinzipien, Engagement für die Verbindung selbst und für andere Bundesbrüder, aber auch Bereitschaft zu gesellschaftlicher Verantwortung (z.B. soziales, kulturelles, sportliches oder politisches Engagement) und Mitwirkung bei der Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit.
Im Sommersemester 2011 feiert der K.St.V. Palatia sein 139. Stiftungsfest.
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